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Insel Fanø, Danmark

Im Juni waren wir für zwei Wochen auf unserer zweiten Lieblingsinsel: Fanø/Danmark. Hier sind die Strände wahrlich endlos lang und breit.

Das Dorf Sønderho im Süden der Insel war um 1850 Werftplatz und Stützpunkt der zweitgrößten Handelsschiffflotte Dänemarks. Heute ist davon nichts mehr zu sehen, denn der ehemalige Hafen ist völlig versandet und der Schiffbau längst eingegangen. Sønderho gilt als ‚schönstes Dorf Dänemarks‘ und zählt gerade einmal 290 Einwohner. Ein beschaulicher Ort mit überwiegend gepflegten reetgedeckten Fachwerkhäusern (der ehemaligen Schiffer), gebaut in West-Ost-Richtung.

Hier haben wir unser Quartier in einem der zahlreichen Sommerhuse gefunden und von hier aus haben wir die Insel erkundet. Kilometerlange Fußmärsche am Wattenmeer, die Ruhe ist herrlich, die Gelassenheit (Hygge) der Dänen sprichwörtlich. Sønderho hat sich in den letzten 50 Jahren kaum verändert (ich war 1959 erstmals hier) – nur, einen Bäcker gibt es nicht mehr, und ein Fischgeschäft sucht man auf der Insel auch vergeblich (zum Glück gibt es einen fahrenden Fisk-Händler).

Die Fotos zeigen zunächst das wilde Wattenmeer an der Westküste der Insel. Die Gezeiten der Nordsee erschaffen hier eine einmalige Landschaft, die sich ständig verändert. Es folgenden Bilder vom Internationalen 40. Kite Fliers Meeting, dann einige Impressionen aus Sønderho. Den Abschluss bilden Fotos vom weltweit (!) größten Offshore-Windanlagen-Verladeplatz in Esbjerg, der Hafenstadt auf dem Festland, in Sichtweite der Insel. Esbjerg, ehemals Haupthafen der Fischfangflotte Dänemarks mit 700 Schiffen (heute 7!), hat in den letzten Jahren (in Zusammenarbeit mit Siemens Energy) einen beeindruckenden Turnaround hingelegt. Wir waren perplex und begeistert, diesen beeindruckenden Ort mit der Barkasse von See aus besichtigen zu können. (Dieser Link führt zu einem Image-Video des Hafens von Esbjerg: https://www.youtube.com/watch?v=WCAKM2bivqo)




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