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Palma de Mallorca

Palma de Mallorca, Stadt mit rund 500.000 Einwohnern direkt am Mittelmeer, lädt zum Wiederkommen und Verweilen ein. Abseits der Touristenströme gibt es (noch relativ) ruhige Stadtviertel, so zum Beispiel "Sa Portella" und  "Sa Calatrava". Beide Viertel, von denen die meisten meiner Fotos stammen, liegen direkt hinter der Kathedrale. Sie bilden die ältesten Stadtviertel Palmas; dort befand sich ursprünglich das jüdische Viertel „El Call“.

Im Jahre 123 vor Christus eroberte der römische Konsul Quintus Caecillus Metellus die bereits seit 5000 v. Chr. besiedelte Insel (bekannt unter dem Namen Talayot-Kultur) und gründete als erste Amtshandlung die Stadt Palma (damals Palmaria Palmensis).  Nach dem Untergang des Weströmischen Reichs im 4. Jahrhundert setzte der Niedergang der Stadt ein, der erst mit der Eroberung durch die Araber 903 gestoppt wurde. Sie bauten in Palma eine arabisch-islamische Kultur auf und wurden ihrerseits 1229 durch die Aragonier von der Insel vertrieben. Anschließend (1276) wurde das Königreich Mallorca gegründet, das aber 1343 nach dem Aussterben der Herrscherlinie wieder zurück an das Haus Aragon fiel. Die Aragonier bauten die Stadt aus, unter anderem durch die Errichtung der Kathedrale La Seu und der Stadtbefestigung. Gemeinsam mit Aragon kam Mallorca später zu Spanien, zu dem es bis heute gehört.