Hans Werner Müller

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Fotografie und die Arbeit mit Medien hat in meiner Jugend den Alltag unserer Familie in Hamburg bestimmt: Meine Mutter arbeitete beim NDR in der MAZ. Mein Vater war  freiberuflicher Berufsfotograf. Die Schiffswerft H. C. Stülcken, der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die Deutsche Shell waren seine wichtigsten Kunden.​​

 

Bei ihm lernte ich früh die Grundbegriffe und Zusammenhänge der Fotografie und der Selbstständigkeit sozusagen 'von der Pieke auf' kennen. Auf vielen seiner Reisen habe ich ihn begleitet. Er arbeitete mit zwei Leicas, 6x6 Rolleis, sowie einer Linhof-Fachkamera. Die vorwiegend schwarz-weißen Bilder entwickelte er in der häuslichen Dunkelkammer und lieferte sie persönlich am nächsten Tag beim Kunden aus.

Den Fotoapparat, zu Beginn meine analoge Leica, in meiner Erinnerung eine IIIc, habe ich nie wirklich aus der Hand gelegt, aber mein berufliches Interesse galt anderen Themen. ​Als Geschäftsführer und Eigner mehrerer Druckereien und dann einer Werbeagentur richtete sich mein Blick immer stärker auf die Wirkung von Bildern. So war es folgerichtig, in die Fotografie zurückzukehren, wenn auch nicht als 'Professional', so doch als engagierter Amateur.