Fotografie hat in meiner Jugend den Alltag unserer Familie in Hamburg bestimmt: Mein Vater war ein freiberuflicher Berufsfotograf. Die Schiffswerft H. C. Stülcken, der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die Deutsche Shell waren seine wichtigsten Kunden.​​ Bei ihm lernte ich früh die Grundbegriffe und Zusammenhänge der Fotografie und der Selbstständigkeit sozusagen 'von der Pieke auf' kennen.

Den Fotoapparat, konkret: meine analoge Leica, habe ich danach nie wirklich aus der Hand gelegt, aber mein berufliches Interesse galt lange Zeit anderen Themen. ​Als Geschäftsführer und Eigner mehrerer Druckereien und dann einer Werbeagentur richtete sich der Blick immer stärker auf die Wirkung von Bildern. So war es nur folgerichtig, in die Fotografie zurückzukehren.

Mein Vater arbeitete mit LEICAS, 6x6 ROLLEIS, sowie einer LINHOF Großformat-Kamera. Die vorwiegend schwarz-weißen Bilder entwickelte er in der häuslichen Dunkelkammer und lieferte sie persönlich am nächsten Tag beim Kunden aus. Die digitale Technik erlebte er nur noch in ihren Anfängen. Professionellen Ansprüchen wurde diese damals noch bei weitem nicht gerecht..

Seit 2020/21 fotografiere ich ausschließlich mit LEICA-Kameras: LEICA Q mit 28mm Festbrennweite und LEICA SL für die Objektive LAOWA15mm Shift, 50mm und 75mm PRIMOPLAN von MEYER OPTIK GÖRLITZ. 

 

Rationale Entscheidung? Auf jeden Fall Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche.